Der Württembergische Imkertag in Wangen im Allgäu bot Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL die Gelegenheit, sich mit Imkerinnen und Imkern über die aktuellen Herausforderungen der Branche auszutauschen. Klar ist: Bienen sind unverzichtbar für unsere Landwirtschaft und Biodiversität.
In der „Alten Spinnerei“ auf dem Gelände der Landesgartenschau 2024 in Wangen begrüßte der Präsident des Landesverbands Württembergischer Imker e.V., Dr. Dr. Helmut Horn zahlreiche Gäste, darunter den örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Raimund Haser MdL und den Präsidenten des Deutschen Imkerbundes e.V., Torsten Ellmann.
Im Fokus der Gespräche und Grußworte standen vor allem die zunehmende Bedrohung durch die Asiatische Hornisse, die Bekämpfung der Varroa-Milbe sowie die schwierige Lage auf dem Honigmarkt.
Die invasive Hornissenart breitet sich weiter aus und stellt eine ernsthafte Gefahr für die Bienenvölker dar – deshalb setzt das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz konsequent auf Bekämpfung und Unterstützung.
Das Spektrum der politischen Unterstützung von Land und Bund umfasst einen breiten Maßnahmenkatalog von Forschung, Förderung, Beratung u.v.m. Ab Juni 2026 gilt eine neue deutsche Honigverordnung, die für mehr Transparenz auf dem Honigmarkt sorgen soll. Dann müssen bei Mischhonigen alle Ursprungsländer auf dem Etikett angegeben werden. Die Hoffnung zielt darauf, dass sich die Verbraucherinnen und Konsumenten für den hochwertigen, heimischen Bienenhonig entscheiden.
Sabine Kurtz ermutigte die Imkerinnen und Imkern, sich den Herausforderungen zu stellen und dankte ihnen sehr herzlich für ihren zumeist ehrenamtlichen Einsatz: „Sie leisten einen unersetzbaren Einsatz für unsere Natur und für unsere Ernährung!“

