Im Rahmen des Stadtfeiertags in Kirchberg an der Jagst wurde das neue Schilderprojekt der LandFrauen erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die LandFrauen aus den Kreisen Schwäbisch Hall, Hohenlohe, Rems-Murr und Main-Tauber haben mit Unterstützung des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucheschutz diese Initiative auf den Weg gebracht. Informationstafeln sollen künftig in der Landschaft aufgestellt werden und dort verständlich erklären, wie Landwirtschaft funktioniert und welche Arbeit hinter unseren Lebensmitteln steht. Wer an einem Feld vorbeigeht, mit dem Fahrrad unterwegs ist oder einen Spaziergang macht, kann künftig direkt dort Informationen über die örtlichen landwirtschaftlichen Betriebe und ihre Schwerpunkte erhalten. Landwirtschaft wird dort erklärt, wo sie tatsächlich stattfindet.
Die wetterfesten Tafeln, die mit weiter führenden QR-Codes ausgestattet sind, zeigen, welche Leistungen die Landwirtschaft für unsere Gesellschaft erbringt – von der Lebensmittelproduktion über den Erhalt der Kulturlandschaft bis hin zu Beiträgen für Umwelt- und Klimaschutz. Solche Initiativen sind wichtig, denn Wissen schafft Verständnis – und Verständnis ist eine wichtige Voraussetzung für Wertschätzung.
Das Schilderprojekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bildungsarbeit niederschwellig und alltagsnah gestaltet werden kann. Lernen findet hierbei nicht im Klassenzimmer oder im Seminarraum statt, sondern am Wegesrand – mit verständlichen Informationen und der Einladung, genauer hinzuschauen. Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL würdigte in ihrem Grußwort das besondere Engagement der LandFrauen und wünschte dem Projekt viele Nachahmer in den verschiedensten Regionen von Baden-Württemberg. Denn: „Die Informationstafeln schaffen Brücken zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft und fördern das Verständnis für die Arbeit unserer landwirtschaftlichen Betriebe.

