Kultur und Hochschulen im Blick: Informationsbesuch in Freiburg

In Abstimmung mit dem Vorsitzenden des CDU-Kreisverbands Freiburg und früheren Landtagsabgeordneten Dr. Klaus Schüle besuchte Sabine Kurtz MdL am 19. und 20. Januar in Freiburg das soziokulturelle Zentrum EWerk, die Albert-Ludwigs-Universität, die Pädagogische Hochschule sowie die Musikhochschule.

Mit den Leitern bzw. Rektoren der Institutionen konnte die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion dabei jeweils ausführliche Gespräche über aktuelle Themen und Anliegen führen. Im EWerk stand die sogenannte Zwei-zu-Eins-Förderung im Vordergrund, die vorsieht, dass die Soziokulturellen Zentren zu einem Drittel aus dem Landeshaushalt und zu zwei Dritteln von den Kommunen finanziert werden. Ein entsprechender Antrag der CDU-Landtagsfraktion, der den Einstieg in die Zwei-zu-Eins-Förderung vorgesehen hatte, war kürzlich von Grün-Rot im Ausschuss abgelehnt worden. In den Gesprächen von Sabine Kurtz MdL mit den Rektoren der Freiburger Hochschulen ging es schwerpunktmäßig um die Fortsetzung der Exzellenzinitiative, die Lehrerbildung, die Einrichtung eines neuen Musikzentrums sowie die Gewinnung von Musikhochschulstudenten aus dem Inland.

Förderung der Jugendkunstschulen wird auf eine gesetzliche Grundlage gestellt

"Die Jugendkunstschulen können auf eine zuverlässige Förderung durch das Land hoffen. Es ist ein gutes Signal, dass der Entschließungsantrag der CDU im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft fraktionsübergreifend mitgetragen wurde. Mit diesem Antrag wird die Landregierung aufgefordert, die Förderung der Jugendkunstschulen mit der der Musikschulen gleichzusetzen und das Gesetz zur Förderung der außerschulischen Jugendbildung (Jugendbildungsgesetz) entsprechend neu zu regeln", sagten der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk MdL, und die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, Sabine Kurtz MdL, am Freitag (20. Januar) in Stuttgart.

"Das ist ein guter Tag für alle Jugendkunstschulen im Land. Mit der Änderung des Jugendbildungsgesetzes werden sie eine planbare finanzielle Grundlage für ihre Arbeit erhalten", betonte Kurtz. Die zehnprozentige Förderung der pädagogischen Personalkosten auch an den Jugendkunstschulen war der CDU-Landtagsfraktion in der Vergangenheit stets ein wichtiges Anliegen. "Wir haben die Ansätze des Haushaltsentwurfs 2010/11 daher entsprechend erhöht. Auch für den Haushalt 2012 haben wir eine Erhöhung der bisher angesetzten Haushaltsmittel beantragt, um die zehnprozentige Förderung sicherzustellen", erklärten Hauk und Kurtz.

Ziel des von allen Fraktionen angenommenen Entschließungsantrags sei es, die in der Vergangenheit geübte Praxis für die Zukunft gesetzlich abzusichern. Dadurch werde garantiert,  dass bei einer zunehmenden Anzahl von Jugendkunstschulen im Laufe des Jahres jede Kunstschule mit diesem Fördersatz rechnen könne.

"Mit Blick auf die in der vergangenen Legislaturperiode verabschiedete Kunstkonzeption ,Kultur 2020‘, die einen Schwerpunkt auf die kulturelle Bildung legt, ist es für uns von zentraler Bedeutung, dass die Arbeit der Jugendkunstschulen noch stärker ins Blickfeld gerückt und sie hinsichtlich der Förderung mit den Musikschulen gleichgestellt werden. Jugendkunstschulen unterstützen schon in jungen Jahren die ganzheitliche Bildung von Kindern. Sie sind ideal geeignet, das Ziel der Kunstkonzeption, durch kulturelle Bildung den ganzen Menschen zu stärken, zu erfüllen", betonte Kurtz.

Die baden-württembergischen Kunstschulen hatten kürzlich mit einer spektakulären Aktion auf sich aufmerksam gemacht. Im Rahmen des Projekts "Der Landtag in Ton" hatten Kinder und Jugendliche aus Kunstschulen von allen 138 Landtagsabgeordneten Ganzkörperfiguren in Ton modelliert. Die Figuren wurden anschließend in einer Ausstellung im Landtag präsentiert. Die Tonfigur von Sabine Kurtz MdL wurde von einer jungen Künstlerin der Kunst- und Werkschule Schönaich erstellt. Die CDU-Landtagsabgeordnete wird demnächst im Rahmen eines Besuchs in Schönaich ihre Figur in Empfang nehmen.

Gespräch mit Bürgermeister Martin Thüringer in Grafenau

Die Reihe ihrer Bürgermeistergespräche setzte Sabine Kurtz MdL am 18. Januar in Grafenau fort. Im Mittelpunkt ihres Gesprächs mit Bürgermeister Martin Thüringer stand die Bewilligung einer Gemeinschaftsschule in Grafenau-Döffingen, die Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Kindergärten und Schulen, die kommunalen Finanzen sowie die bauliche Weiterentwicklung der Gemeinde.

Neujahrsempfang der CDU Leonberg

"Volles Haus" hatte die CDU Leonberg bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang am 14. Januar 2012 im Evangelischen Gemeindehaus in Leonberg-Eltingen.

Der bekannte SWR1-Radiomoderator Matthias Holtmann begeisterte die rund 180 Gäste mit einer intelligenten und witzigen Rede zum Thema "Moderne Kommunikation – Zwischen Facebook und Höhlenmalerei". Auf aktuelle landes- und kommunalpolitische Themen gingen u.a. die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sabine Kurtz MdL, der JU-Stadtverbandsvorsitzende Marcel Stürz und Oberbürgermeister Bernhard Schuler in ihren Ansprachen ein. Umrahmt wurde die Veranstaltung vom temperamentvollen Klavierspiel von Patrick Bebelaar, Dozent an der Leonberger Jugendmusikschule.

Informationsbesuch in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim

Im Rahmen der Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion vom 10. bis 12. Januar in Heidenheim informierten sich die Wissenschaftspolitiker an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim.

Neben einem Rundgang durch den Neubau stand ein Gespräch mit der Leitung der Hochschule über die aktuelle Situation und die zukünftigen Herausforderungen auf dem Programm. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg trifft die Abschaffung der Studiengebühren besonders hart. Im Vergleich zu anderen Hochschularten wird sie finanziell benachteiligt, da die Kompensationszahlungen des Landes nicht dem tatsächlichen Aufkommen der Studiengebühren entsprechen. Deshalb hat die CDU-Landtagsfraktion beschlossen, für das Haushaltsjahr 2012 eine Sonderzahlung in Höhe von 2,5 Mio. Euro zu beantragen, um die Einnahmeausfälle zu kompensieren.

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