Pop & Poesie in Concert

Am Donnerstag, 19.07.2012, fand am Johannes-Keppler-Gymnasium Leonberg das Kooperationsprojekt "Pop & Poesie in Concert" statt, veranstaltet vom SWR und gefördert vom Kultusministerium.

Die Veranstaltung gliederte sich in drei Phasen: 5 Klassen des JKG bereiteten die Veranstaltung im Englischunterricht durch die Übersetzung von Songs mit Material vom SWR vor. Darauf folgte eine 2-stündige Veranstaltung, in der Matthias Holtmann vom SWR mit den 5 Klassen (und 5 Soloschülern, die abends auftreten durften) die Texte und die Musik der Songs besprach. Dabei ist es ein großes Anliegen der Musikwissenschaftler, die Jugendlichen mit der Geschichte der Popmusik vertraut zu machen.

Die Krönung war die Abendveranstaltung in der "Wanne" des JGK, bei der die Radio-Show mit Moderatoren, Schauspielern und Schülern vom JKG unter der Leitung von Matthias Holtmann und Peter Grabinger "interaktiv" mit dem Publikum ablief.

Ein generelles Waffenverbot greift zu kurz

Am heutigen Vormittag, 19.07.2012, sprach Sabine Kurtz MdL zum Thema "Sicherheit erhöhen – Zugang zu Waffen" in der von den Grünen beantragten Aktuellen Debatte im Landtag.

Der Sonderausschuss, der nach dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen eingerichtet wurde, hat sich besonders intensiv mit allen Themen der Jugendgefährdung und Jugendgewalt in diesem Zusammenhang beschäftigt. Ein Schwerpunkt war die Frage nach dem Zugang zu Waffen.

Die Leonberger Abgeordnete machte deutlich, dass ein Waffenverbot in diesem Zusammenhang zu kurz greift. Die Tatwaffe ist das Werkzeug, das Instrument, aber nicht die Ursache für solche Taten. Die Tatwaffe steht am Ende einer fatalen Entwicklung. Statt über ein Verbot von Waffen insgesamt nachzudenken, sollte sich die Politik verstärkt Gedanken darüber machen, wie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so beeinflusst werden können, damit Menschen friedlich und zufrieden miteinander leben können.

Indem der Jugend beigebracht wird, Konflikte und Krisen sinnvoll zu meistern, wird eine gute Grundlage für die Gesellschaft gelegt. In dieser Richtung muss die Politik weiter gehen. Sabine Kurtz MdL hofft hier besonders auf die Sozialministerin, die damals auch Mitglied im Sonderausschuss war. Ansatzpunkt muss die Suche nach mehr Möglichkeiten sein, um Menschen ein stabiles Umfeld zu bieten und um unglücklichen Menschen so zu helfen, dass sich ihre Verzweiflung nicht in Aggression, in Mord und Todschlag entlädt.

Ausstellung "60 Jahre Schulkunst in Baden-Württemberg" im Landtag

Am 18. Juli wurde im Foyer des Landtags die Ausstellung "60 Jahre Schulkunst in Baden-Württemberg" eröffnet. Dabei wurden anlässlich des Landesjubiläums 60 Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht der vergangenen 60 Jahre präsentiert.

Die Exponate stammten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Plastik, Objekte sowie Fotografie und wurden vom Dokumentationszentrum der Schulkunst des Landes Baden-Württemberg zusammengestellt. Umrahmt wurde die Vernissage durch eine sehr gelungene "Roboter-Performance" von Grundschulkindern der Gottlob-Ernst-Schule Deckenpfronn. Die Regie führte dabei Gudrun Wick-Friedrich (r.).

Bildungsabbruch statt Bildungsaufbruch

"Grün-Rot nimmt die vom Rechnungshof aufgestellte Rechnung gegen die Lehrer, Eltern, Kommunen und vor allem die Schülerinnen und Schüler an und setzt sie um. Das ist geradezu unverantwortlich", so Sabine Kurtz MdL in ihrer Plenarrede am vergangenen Mittwoch, 18.07.2012.

"Zur Verwirklichung unserer Ziele brauchen wir mehr Investitionen im Bildungsbereich – nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern zielgenau eingesetzt. Wir werden die Qualität im Bildungswesen spürbar verbessern", so steht es im Koalitionsvertrag von Grün-Rot. Der vielbeschworene Bildungsaufbruch wandelt sich allerdings viel mehr hin zum Bildungsabbruch.

Der Landesrechnungshof hatte am Montag gefordert, 14.100 Lehrerstellen zu streichen. Es könne nicht sein, dass die Zahl der Schüler immer weiter sinke und die Zahl der Lehrer steige oder gleichbleibe, so die Begründung. Ob nun aber 14.100, 12.600 oder 11.600 Stellen gestrichen werden sollen, ist der Grün-Roten Landesregierung noch nicht ganz klar. "Da frage ich mich: Haben Sie sich verrechnet? Hat der Rechnungshof Ihnen jetzt die richtigen Zahlen vorgelegt? Der Ministerpräsident hat also 11 600 Stellen zum Abschuss freigegeben. Hat er die gewürfelt? Oder wie ist er jetzt darauf gekommen?", fragte Sabine Kurtz MdL in Richtung der Landesregierung.

Der CDU-Landtagsfraktion war und ist klar, dass gespart werden muss und dass bei rückläufigen Schülerzahlen auf Dauer die Zahl der Lehrer nicht gleich hoch gehalten werden kann. "Aber wir hatten ein Konzept. Wir haben solide und fundierte Bildungspolitik betrieben", so die Leonberger Abgeordnete. Folgerichtig brachte die CDU-Fraktion am 2. Februar 2011 einen Entschließungsantrag in den Landtag ein, der mit den Stimmen von Grün & Rot einen eindeutigen Auftrag an das Kultusministerium erhielt: Es galt die Daten zu gewinnen, auf deren Grundlage eine verantwortliche Planung zum Abbau von Lehrerstellen entlang der demografischen Entwicklung vorgenommen werden sollte. "Diesen Landtagsbeschluss haben sie in die Ecke gelegt. Dort schlummert er in aller Ruhe. Aber genau diese Daten und Fakten würden sie jetzt benötigen, damit sie nicht blind den Forderungen des Rechnungshofs hinterherlaufen müssten", so die Bildungsexpertin abschließend.

Jahresversammlung der Kunststiftung

Als Kuratoriumsvorsitzende leitete Sabine Kurtz MdL am 17. Juli die Gesellschafterversammlung und Kuratoriumssitzung 2012 der Kunststiftung.

Die Stiftung konnte dabei auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. 2011 wurden von ihr 23 junge Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur und Kulturmanagement gefördert. Die Kunststiftung beschränkt sich aber nicht auf die Vergabe von Stipendien, sondern sie schafft für die Stipendiaten auch durch Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Vorträge und Diskussionsrunde ein öffentliches Forum. In diesem Zusammenhang führte die Kunststiftung 2011 insgesamt 64 Veranstaltungen durch – in den Räumen der Kunststiftung in der Gerokstraße in Stuttgart, aber auch an zahlreichen anderen Orten im Land.

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