Sabine Kurtz ist neue Landesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Baden-Württemberg

Bei der diesjährigen Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg in Pforzheim wurde die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz aus Leonberg mit 89,8 Prozent der Stimmen neu in das Amt der EAK-Landesvorsitzenden gewählt. Ihr Gegenkandidat, der bisherige stellvertretende EAK-Landesvorsitzende Peter Schuster aus Notzingen, erreichte 10,2 Prozent der Stimmen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden der Stuttgarter Pfarrer Johannes Bräuchle und der EAK-Kreisvorsitzende aus Rems-Murr, David Müller, gewählt.

Der bisherige Landesvorsitzende, der frühere Landtagsabgeordnete Hans-Michael Bender aus Karlsruhe, wurde nach zehn Jahren an der Spitze des EAK Baden-Württemberg gebührend verabschiedet. Hans-Michael Bender war seit dem Zusammenschluss der EAK-Landesverbände Baden und Württemberg im Jahr 2002 der Landesvorsitzende der heute knapp 19.000 Mitglieder zählenden Organisation. Im EAK finden sich alle CDU-Mitglieder mit evangelischem Glauben wieder.

Gäste der Landestagung waren der EAK-Bundesvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel MdB, der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl MdB, der CDU-Kreisvorsitzende Gunther Krichbaum MdB sowie die örtlichen Landtagsabgeordneten Viktoria Schmid und Dr. Marianne Engeser.

Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl MdB betonte in seinem Grußwort die Grundlage des christlichen Menschenbildes, auf dem die Politik der CDU fußt. "In den vergangenen Jahrzehnten hat innerhalb der Union keine andere Organisation mehr Brücken zwischen Partei, Kirche und Gesellschaft geschlagen und keine andere Organisation mehr Anstrengungen auf die Frage nach der konkreten Ausgestaltung des christlichen Menschenbildes im politischen Alltag verwandt als der Evangelische Arbeitskreis", so der CDU-Landeschef.

In seiner Ansprache hat der EAK-Bundesvorsitzende, Staatssekretär Thomas Rachel MdB, einen weiten historischen Bogen von Martin Luther über Dietrich Bonhoeffer bis in die Gegenwart gezogen, um sich dem Begriff des Gewissens zu nähern.

Der Artikel 4 des Grundgesetzes nehme in besonderer Weise Bezug auf das Gewissen. Der Artikel garantiere die Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit sowie die freie Religionsausübung, so der Bundesvorsitzende des EAK der CDU/CSU. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes haben nach ihren Erfahrungen mit einem gottlosen, gewissenlosen und totalitären System einen engen Gottesbezug ins Grundgesetz geschrieben, so Thomas Rachel.

Der EAK-Bundesvorsitzende dankte dem EAK-Landesverband Baden-Württemberg und dem bisherigen Landesvorsitzenden Hans-Michael Bender für die Arbeit in den vergangenen zehn Jahren.

CDU Leonberg informiert und diskutiert über Windenergie

Sehr gut besucht war die Veranstaltung der CDU Leonberg zum Thema Windenergie am 22. Oktober. Wolf Eisenmann (Erster Landesbeamter des Landkreises Böblingen) und Hansjörg Jung (Leiter des Arbeitskreises Energie des CDU-Kreisverbands Böblingen) beleuchteten in ihren Referaten die verschiedenen Aspekte des Themas Windkraft. Interessante Informationen aus erster Hand bekamen die ca. 50 Teilnehmer über das das Vorhaben des Landkreises Böblingen, auf dem Gelände des Kompostwerks zwei Windräder zu erreichten. Neben der Wirtschaftlichkeit spielen auch Belange des Artenschutzes bei der Entscheidung über den möglichen Bau dieser Anlagen eine wichtige Rolle.


 

 

CDU-Bezirksparteitag in Bad-Überkingen

Am Parteitag des CDU-Bezirksverbands Nordwürttemberg am 20. Oktober in Bad Überkingen nahm Sabine Kurtz als Schriftführerin des Vorstands teil. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble betonte in seiner Rede, dass die CDU als Volkspartei eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung trage und es als ihre Aufgabe betrachte, sich für unser Land und seine Menschen zu engagieren. Dazu zählte er auch die Herausforderung, sich für den Erhalt eines starken Europas auf der Basis der bisherigen Eurozone einzusetzen.

"Adlerperspektive" im Skischanzenzentrum in Hinterzarten

Gemeinsam mit anderen CDU-Landtagsabgeordneten informierte sich Sabine Kurtz MdL am 16. Oktober am Bundesstützpunkt für Skispringen und Nordische Kombination in Hinterzarten.

Vom Schanzenturm aus konnten sich die Abgeordneten aus der "Adlerperspektive" ein gutes Bild vom gesamten Schanzenzentrum machen, das insgesamt vier Skischanzen unterschiedlicher Größe umfasst. Klaus Michael Tatsch (Bürgermeister der Gemeinde Hinterzarten), Gundolf Fleischer (Präsident des Badischen Sportbundes) und Hermann Wehrle (OK-Chef des Sommer Grand Prix’ in Hinterzarten) erläuterten die Konzeption der Anlage. Gegenwärtig bemühen sich Bürgermeister und Sportvertreter um die Finanzierung einer neuen Aufstiegshilfe für die Skisportler, da die Betriebserlaubnis des vorhandenen Sessellifts Ende 2013 ausläuft. Die Abgeordneten lobten die hervorragende (Trainings-)Arbeit, die am Bundesstützpunkt Skispringen in Hinterzarten geleistet wird.

 

40 Jahre CDU-Gemeindeverband Aidlingen

Der CDU-Gemeindeverband Aidlingen feierte am vergangenen Freitagabend, 05.10.2012, sein 40-jähriges Bestehen. Am 24. September 1972, in dem Jahr, in welchem die CDU erstmals im Land die Mehrheit erringen konnte, gründete sich der CDU-Verband, der seitdem eine feste Größe im Gemeindeleben Aidlingens einnimmt.

Festredner der Jubiläumsveranstaltung war Landtagspräsident Guido Wolf. Bevor er jedoch ans Rednerpult trat, wurde das Festessen mit einem Buffet aus Schweine- und Rinderbraten sowie Spätzle eröffnet. Während die rund 60 eingeladenen Gäste das Festessen genossen, wurde auf der Bühne eine Fotoshow mit Bildern aus der 40-jährigen CDU-Geschichte gezeigt. Für einen tieferen Einblick wurde die druckfrische Chronik "40 Jahre CDU Aidlingen" verteilt.

Guido Wolf MdL gratulierte in seiner Festrede zum nun erreichten "Schwabenalter" und wünschte dem CDU-Ortsverband die Klugheit, auch zukünftig die Anliege der Menschen vor Ort zu spüren und darauf zu reagieren. "Die Erfolge der Piraten müssen wir ernst nehmen", gab der Landtagspräsident zu Bedenken und warnte im gleichen Atemzug davor, den politischen Austausch nur über das Internet zu betreiben. Politik hat nicht umsonst mit Kommunikation zu tun, sich dabei in die Augen schauen zu können, sei ein ganz wichtiger Aspekt im demokratischen Prozess.

Für seine kritisch-konstruktive Rede, in der er sowohl die Bewahrung der Schöpfung als auch eine zunehmende Polarisierung zwischen Stadt und Land ansprach, erntete Wolf viel Beifall von den zahlreichen Gästen im evangelischen Gemeindehaus. Darunter auch Clemens Binninger MdB, Sabine Kurtz MdL und Bürgermeister Ekkehard Fauth. Ebenfalls dabei war Erhard Hedwig, Gründungsmitglied von 1972, Vorsitzender von 1991 bis 2001 und seit 2006 Ehrenvorsitzender in Aidlingen. Im Anschluss an die Rede des Landtagspräsidenten gratulierte der CDU-Kreisvorsitzende, Wolfgang Heubach, zum Jubiläum und spannte den Bogen von den Anfängen der CDU in Aidlingen 1972 bis heute.

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