Auf dem Weg zum autonomen Fahren auf der Bertha-Fläche

Mitglieder des Arbeitskreises „Wissenschaft, Forschung und Kunst“ der CDU-Fraktion besuchten am 29. Mai 2017 unter Leitung der AK-Sprecherin Sabine Kurtz das Prüf- und Technologiezentrum Immendingen der Daimler AG. 
 
Die Daimler AG errichtet dort auf einer Fläche von 520 Hektar Teststrecken zur Entwicklung und Erprobung innovativer Fahrzeuge im Realbetrieb. Das Investitionsvolumen beträgt rd. 200 Mio. Euro. Im Februar 2015 wurde mit den Bauarbeiten auf einem ehemaligen Bundeswehrübungsplatz begonnen, die Inbetriebnahme ist für 2018 geplant. Künftig sollen rd. 300 Mitarbeiter die vier Zukunftsfelder Vernetzung, autonomes Fahren, flexible Nutzung und elektrische Antriebe weiterentwickeln. 
 
Die Mitglieder des Arbeitskreises interessierten sich besonders für die dortigen Forschungen zum autonomen Fahren. Dr. Lothar Ulsamer, Leiter föderale und kommunale Projekte der Daimler AG, führte die Teilnehmer über die derzeit größte Erdbaustelle Europas und erläuterte die Baufortschritte der sogenannten Bertha-Fläche (Größe: rd. 100 000 Quadratmeter), die speziell für Erprobungen rund um das autonome Fahren gebaut wird. Die Bertha-Fläche ist nach der deutschen Automobilpionierin Bertha Benz benannt, die 1888 die erste Fernfahrt mit einem Auto vollbrachte. Die Mitglieder des Arbeitskreises zeigten sich davon überzeugt, dass Immendingen bei der Entwicklung der Mobilität der Zukunft eine Schlüsselrolle einnehmen wird.  
 
 
 
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