CDU-Vorsitzendenkonferenz diskutiert Themen der Landespolitik

Am 28.11.2012 fand auf Einladung von Sabine Kurtz in Gäufelden-Nebringen die jährliche Vorsitzendenkonferenz mit Vertretern der CDU-Stadt- und Gemeindeverbände sowie der Vereinigungen des Wahlkreises 6 (Herrenberg – Leonberg – Weil der Stadt) statt.

Der in einer großen Runde stattfindende Erfahrungsaustausch unter den Vereinigungen bietet nicht nur die Möglichkeit, sich intensiv über aktuelle Themen und Aktionen vor Ort auszutauschen, sondern auch die Ziele für das neue Jahr abzustecken. Im Fokus standen dabei u.a. die Kommunalwahl 2014 und die Frage, wie man weitere Frauen als Kandidatinnen gewinnen könne. Sabine Kurtz MdL appellierte an die Vorsitzenden, bereits frühzeitig verstärkt Frauen und junge Kandidaten anzusprechen, um für die Aufstellungen der Listen zur Kommunalwahl gerüstet zu sein. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das aktive Wahlalter der nächsten Kommunalwahl auf 16 Jahre abgesenkt.

Die Teilnehmer diskutierten darüber hinaus angeregt über die geplanten Veränderungen in der Besetzung des SWR-Rundfunkrates. Dabei waren sie sich einig, dass die grün-rote Landesregierung mit dem Vorhaben, die Sitze der evangelischen Freikirchen und der Vertriebenen durch Vertreter des Islams, Migranten und Umweltverbänden zu ersetzen, eine rein ideologische gesellschaftspolitische Weichenstellung trifft, anstatt eine wirklichkeitsgetreue Abbildung der Gesellschaftsverhältnisse zu bewirken.

Auch bei der grün-roten Bildungspolitik wurde schnell deutlich, dass das  Chaos in der Bildungslandschaft mittlerweile die Basis und alle Schularten erreicht habe und überall eine große Verunsicherung herrscht. Zum einen durch die Ankündigung der Kultusministerin, zukünftig auf einen "Einheitsbildungsplan" hinzuwirken sowie einen "Einheitslehrer" zu etablieren, als auch ein "Zwei-Säulen-Modell" mit Gymnasium und Gemeinschaftsschule und die Abschaffung der Realschule zu verfolgen. "Dies widerspricht allen Grundsätzen des bislang sehr erfolgreichen gegliederten baden-württembergischen Bildungssystems", waren sich die Anwesenden einig.

Ebenso wurde Kritik am fehlenden Engagement der Landesregierung für die Förderung des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft geäußert. "Die ländlichen Gebiete sind eine der Stärken Baden-Württembergs, diese dürfen auf keinen Fall vernachlässigt werden", so Sabine Kurtz abschließend.

Vorleseaktion an der Grund- und Werkrealschule Bondorf

Im Rahmen der bundesweiten Vorlesetags der Stiftung Lesen kam Sabine Kurtz MdL am 16.11.2012 in die Grund- und Werkrealschule Bondorf. Nach einer kurzen Vorstellung mit Fragerunde las sie den beiden dritten Klassen aus dem Buch „Die Uhr meiner Großmutter“ von Geraldine McCaughrean vor. Auf sehr lebendige Weise stellte die CDU-Landtagsabgeordnete den Kindern das Buch vor und kam dabei immer wieder mit ihnen ins Gespräch. Gespannt und aufmerksam waren die beiden Grundschulklassen bei der Sache. Durch den bundesweiten Vorlesetag, an dem sich in diesem Jahr insgesamt 48.000 Menschen beteiligt haben, soll Freude am Lesen geweckt und dadurch die Lesekompetenz gefördert werden.

Ausflug in die Welt der Kelten

Einen Ausflug in die Welt der Kelten unternahmen am 21. November rund 20 Mitglieder des CDU-Stadtverbands Leonberg und interessierte Gäste auf Initiative der Vorsitzenden des CDU-Stadtverbands Leonberg, Sabine Kurtz MdL.

In der Ausstellung "Die Welt der Kelten – Kostbarkeiten der Kunst" im Landesmuseum Württemberg konnten sie hochkarätige Meisterwerke aus ganz Europa bewundern, die von den Anfängen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis zur Nachblüte in der irischen Buchmalerei um 800 n. Chr reichen. In einer sehr interessanten und kurzweiligen Führung erläuterte die Kunsthistorikerin Dr. Helga Müller-Schnepper einige herausragende Exponate der Ausstellung. Dazu gehören u.a. die Ausstattung des "Fürsten von Hochdorf", einer der bedeutendsten Grabfunde der europäischen Vorgeschichte, sowie der so genannte "Krieger von Hirschlanden", die älteste menschengestaltige Großplastik nördlich der Alpen. „Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, welche prägende Kraft die keltische Kultur für die Kunst in Europa hatte“, so Sabine Kurtz MdL.

Die Große Landesausstellung "Die Welt der Kelten. Zentren der Macht - Kostbarkeiten der Kunst" ist noch bis zum bis 17. Februar 2013 in Stuttgart zu sehen. In der wohl größten Keltenausstellung seit 30 Jahren werden mehr als 1.300 herausragende Originalfunde und in Deutschland zum Teil noch nie gezeigte Einzelstücke in zwei großen Themenblöcken präsentiert: Die Entwicklung der keltischen Zivilisation zeigt der erste Themenblock „Zentren der Macht“ im Stuttgarter Kunstgebäude; auf die keltische Kunst konzentriert sich der zweite Themenblock „Kostbarkeiten der Kunst“ im Alten Schloss. Für die jungen Besucher werden die Kelten im Kindermuseum Junges Schloss wieder lebendig. Dort wird derzeit die Ausstellung „Tapfer, pfiffig, einfach stark! Die Kelten im Jungen Schloss“ gezeigt.
 

Vielfältiges Kulturangebot im Mannheim

Die Popakademie, das Nationaltheater sowie der Dialog mit Kulturschaffenden und Wissenschaftsvertretern standen im Mittelpunkt eines auswärtigen Termins des Arbeitskreises Wissenschaft, Forschung und Kunst der CDU-Landtagsfraktion am 19. November in Mannheim.
 
An der Popakademie zeigten die Geschäftsführer Prof. Udo Dahmen und Prof. Hubert Wandjo eindrucksvoll auf, wie dort junge Menschen in den Bereichen Musikwirtschaft, Kreativwirtschaft und Popular Music ausgebildet und vernetzt werden. Darüber hinaus konnten sich die Abgeordneten über die aktuellen Entwicklungen der auf Initiative der damaligen CDU-geführten Landesregierung im Jahr 2003 gegründeten Popakademie informieren. Eine Kostprobe seines eigenen Könnens gab Prof. Udo Dahmen bei einem Solo am Schlagzeug.

Den Empfang am Abend nutzten Vertreter der Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Theater, Museen, Vereine und Galerien, um mit den CDU-Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen.


 

Evangelischer Arbeitskreis EAK begrüßt Einführung des Betreuungsgelds und kritisiert "Kulturkampf"

Der Evangelische Arbeitskreis der CDU Baden-Württemberg begrüßt den Beschluss der schwarz-gelben Koalition im Bundestag zur Einführung des Betreuungsgeldes. Die Landesvorsitzende Sabine Kurtz MdL kritisiert den "Kulturkampf" der Opposition gegen diese familienpolitische Leistung.

"Der Begriff ‚Herdprämie‘ ist völlig abwegig und geht an dem Selbstverständnis der jungen Generation vorbei", wirft die Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Baden-Württemberg den Kritikern des Betreuungsgeldes vor. Der EAK halte das Betreuungsgeld für einen Fortschritt, denn es befreie Frauen von gesellschaftlichen Zwängen und schaffe echte Wahlfreiheit. "Nicht alle Frauen begrüßen es, gleichzeitig Beruf, Karriere, Familienplanung, Erziehung und Beziehung ‚unter einen Hut‘ bringen zu müssen", weiß Sabine Kurtz, selber Mutter dreier Kinder. Die Generation der unter 30-Jährigen sei in selbstverständlicher Gleichberechtigung aufgewachsen. In deren Lebenswelt existierten überkommene Rollenmodelle wie sie der Begriff der "Herdprämie" suggeriere, nicht mehr. Emanzipation habe auch etwas mit echter Wahlfreiheit zu tun. "Das Betreuungsgeld ist ein Zeichen der Wertschätzung für junge Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahren selbst betreuen und nicht einer Einrichtung überlassen wollen", so Sabine Kurtz, die darin ein Signal dafür sieht, dass die Gesellschaft verschiedene Lebensentwürfe akzeptiere und anerkenne.

Den Oppositionsparteien wirft Sabine Kurtz einen "Kulturkampf" auf dem Rücken junger Familien vor: "Die Gegner des Betreuungsgeldes wollen Eltern ausgrenzen, die ihr Kleinkind zu Hause erziehen. Wir widersetzen uns diesen Versuchen, weil wir glauben, dass die Erziehung von Kindern ein großes persönliches Lebensglück und wertvoll für die Gesellschaft ist. Denn: Ohne Kinder keine Zukunft", so Kurtz.

Die EAK-Landesvorsitzende erinnert daran, dass bereits vor Jahren eine von Angela Merkel geführte Bundesregierung den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz gesetzlich verankert habe. Das Betreuungsgeld sei eine schlüssige Ergänzung und stehe für eine fortschrittliche Familienpolitik: "Nur so werden wir der heutigen gesellschaftlichen Vielfalt gerecht."

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