Sabine Kurtz besucht mit JU Herrenberg und Gäu das AEROSPACELAB in Herrenberg

Wie gelingt es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Technik und Naturwissenschaft zu begeistern? Eine Frage, die bei Ergebnissen unterschiedlicher Studien, wonach durchschnittlich weniger als 10 % der Schüler angeben, später einmal Techniker, Ingenieur oder Naturwissenschaftler werden zu wollen, dringlicher denn je ist. Mit dieser Thematik beschäftigte sich Sabine Kurtz MdL gemeinsam mit der Junge Union Herrenberg und Gäu bei einem Besuch im Jugendforschungszentrum "AEROSPACELAB" am vergangenen Freitag, 30.11.2012.

Bei einem Rundgang erklärte die operative Leiterin, Angie Voggenreiter, das Konzept des Herrenberger Jugendforschungszentrums und gewährte einen Einblick in die Arbeitsabläufe der unterschiedlichen Projektgruppen der Nachwuchsforscher. Im AEROSPACELAB lernen die Jugendlichen durch einen spielerischen Umgang bei den Experimenten das Zusammenspiel von Theorie und Praxis. Ziel dabei ist es, Lernprozesse durch Machen und Erfahren anzustoßen. Unter der Anleitung von Studenten, Lehrern und Doktoranden beteiligen sich die der Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen an technischen Projekten und stellen diese auf Messen, Konferenzen und beim "Tag der offenen Tür" vor.

"Das AEROSPACELAB bietet von der Robotik hin zur Flugrobotik, über Go-Karts mit Brennstoffzellenantrieb oder Mikrosatelliten ein hochinteressantes und spannendes Angebot für die Nachwuchsforscher", zeigte sich der Vorsitzende der Jungen Union Herrenberg und Gäu, Daniel Töpfer, beeindruckt. Mit Schnupperprojekten können bereits Grundschüler ab der 2. Klasse erste Erfahrungen bei technischen Experimenten sammeln.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Leonberger Landtagsabgeordnete von den Vorführungen der einzelnen Projektgruppen. Während zwei junge Tüftler die Funktionsweise ihres Roboters erklärten, der eigenständig sein Gleichgewicht in einer Parabel halten kann, fuhr der Roboter einer zweiten Gruppe zwischen den Füßen der Gruppe hindurch, da er so programmiert wurde, dass er Hindernisse automatisch erkennt und diesen ausweicht. "Angesichts der hohen Wertschätzung, die das AEROSPACELAB im Landkreis und an den örtlichen Schulen für das professionelle und zukunftsorientierte Angebot erfährt, freue ich mich ganz besonders, diese bedeutsame Einrichtung in Herrenberg zu haben", so Sabine Kurtz MdL abschließend.

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